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Die Eroberung durch den Bischof von Münster Während des 14. Jahrhunderts kam es zu Konflikten zwischen den Grafen von Tecklenburg und den Bischöfen von Münster und Osnabrück. Beiden Bischöfen gelang es, ihren Herrschaftsbereich auf ursprünglich tecklenburgisches Gebiet zu erweitern. Die Bischöfe gefährdeten damit die Verbindung zwischen den beiden Teilen der Grafschaft Tecklenburg um Cloppenburg und Lingen (siehe Karte). 1393 schlossen Otto von Münster und Dietrich von Osnabrück und die Hauptstädte Münster und Osnabrück ein Bündnis, mit dem Ziel der Eroberung der Cloppenburg. Die Bischöfe hatten territoriale Interessen, die Städte wirtschaftliche. In dem Bündnisvertrag wurde festgelegt, dass die Partner bei einer Eroberung Cloppenburgs "dat zelve slot mit al ziner rechten olden tobehoringe, herlicheit unde gerichte beholden " und gemeinsam nutzen sollten. Die Belagerung der Cloppenburg scheint im Juni 1393 begonnen zu haben, eingenommen wurde sie im August. Doch rasch hat sich Bischof von Münster als alleiniger Herr durchsetzen können. Eine Rückgabe der Cloppenburg an den Grafen von Tecklenburg erfolgte nicht. Der münsteraner Bischof erklärte im Einverständnis mit seinem Domkapitel, dass die eroberten Lande beim Stift Münster bleiben sollten. Am 25. Oktober 1400 musste der Tecklenburger Graf in Münster endgültig und ohne Vorbehalte auf Herrschaft, Amt und Burg Cloppenburgs zu Gunsten des Bischofs von Münster verzichten. Die geistliche Hoheit über das Gebiet blieb noch bis 1667 beim Bistum Osnabrück. Daraus ergab sich folgende territoriale Ordnung: Karte der Region um 1477
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