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Die Annexion Oldenburgs 1810 Nach dem Zusammenbruch Preußens bei Jena und Auerstädt im Jahre 1806 hatte Napoleon nur noch einen Gegner, die Briten. Da England militärisch aufgrund der Insellage unverwundbar erschien, versuchte Napoleon England wirtschaftlich in die Knie zwingen, indem er die "Kontinentalsperre" verhängte. Die "Kontinentalsperre" bedeutete, dass es keinen Handel mit dem betroffenen Land - in diesem Fall England - geben durfte. Später schloss sich dieser auch Russland an. Da Napoleons Bruder, König Louis von Holland, die Kontinentalsperre nicht beachtete, musste das amtliche französische Organ "Moniteur" die Bewachung der Küsten bis zur Elbe ausdehnen. Die Küsten wurden von Zöllnern kontrolliert. Danach wurde das ganze Land rund herum um Oldenburg von den Franzosen eingeschlossen. Oldenburg konnte allein nicht selbstständig bleiben. Am 26.12.1810 wurde das Herzogtum Oldenburg unter den französischen Departments der Region aufgeteilt. Vechta, Cloppenburg und Wildeshausen kamen zum Departement Oberems.
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