Textfeld: "Aus den Anfängen der "KdF-Stadt"..." :
                             Spurensuche im Stadtarchiv-    
                                                                                           Ein Projekt der Waldschule Eichelkamp
 
 

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Textfeld: Um herauszufinden, wie unsere Stadt gegründet wurde und wie die Menschen vor 50 bis 60 Jahren in der ehemaligen „Stadt des KdF-Wagens (KdF= Kraft durch Freude; die Stadt wurde nach der Freizeitorganisation der Nationalsozialisten getauft, wie ja übrigens auch das Auto hieß, das VW ab 1938 produzieren sollte) lebten und wohnten, begaben wir uns auf Spurensuche im Stadtarchiv. Die Geschichtswerkstatt der Stadt Wolfsburg, die mit dem Stadtarchiv unter einem Dach – dem Institut für Museen und Stadtgeschichte – untergebracht ist, ermöglichte uns die Arbeit an den stadtgeschichtlichen Quellen und Materialien. 
Im Stadtarchiv, so wurden wir an unserem ersten Projekttag aufgeklärt, befinden sich amtliche Dokumente, Zeitungen, Fotos und Interviews aus der Stadtgründungsphase. Man nennt das Archiv deshalb auch das „Gedächtnis der Stadt“. Zuerst bekamen wir ein Findbuch vorgelegt. Wie der Name schon sagt, findet man dort alle Materialien aus dem Archiv verzeichnet wieder. 
Dann ging die eigentliche Arbeit los. Wir sichteten – aufgeteilt in Arbeitsgruppen - die „Archivalien“. Dabei legten wir den Schwerpunkt auf Sammlungen, die uns Einblicke in den Alltag gewährten. Uns interessierte vor allem, wie die Wolfsburger damals wohnten, wie sie mit Lebensmittel versorgt wurden und mit den Nöten in den Kriegsjahren umgingen. Wie wir nämlich herausfanden, hatte die Stadt mit vielen Problemen zu kämpfen. Durch den Krieg gab es mehr Baracken als Wohnungen, so dass 1945 von der „Musterstadt“ nicht mehr viel übrig geblieben war. Gegründet wurde die Stadt 1938 - nach einem Plan des Architekten Koller. Aus den Büchern und Quellen erfuhren wir auch viel über die Schattenseiten der Stadtgeschichte 1938 bis 1945. Nach 1945 musste viel Aufbauarbeit geleistet werden. Heute ist die Stadt auf dem Weg eine moderne Großstadt zu werden. 
 

 

                                

 

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Wir fanden die Projekttage im Stadtarchiv sehr spannend, allerdings muss man sich viel Zeit mitbringen, um Bücher und Quellen zu lesen. Trotzdem war es schon ein Erlebnis, mal eine alte Lebensmittel- oder Kleiderkarte in den Händen zu halten und daran zu denken, wie hart das Leben einmal war. 
 Wir danken vor allem der Geschichtswerkstatt für die intensive Betreuung und kommen bestimmt noch mal wieder ins Archiv (das ganz und gar nicht staubig wirkt, wie wir vorher immer dachten!).    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                             

 

unterstützt durch die Geschichtswerkstatt des Instituts für Museen und Stadtgeschichte Wolfsburg