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Beschreibung
des Lagers bei der Übergabe am 15. Dezember 1950
"Der Allgemeinzustand
der Gebäude ist gut. Es handelt sich um eingeschossige
[...]Bauten mit Pappdach, nicht unterkellert. In den Wohnbaracken
6, 9 und 10 befinden sich keine Waschräume und Aborte.
Etwa die Hälfte des Gebäudes Nr. 9 ist beschädigt
und z. Zt. nicht benutzbar. [...] Das Wirtschaftsgebäude
ist unterkellert und besitzt als einzige Baulichkeit Zen-tralheizung.
Die Küche wird voraussichtlich nicht mehr benutzt werden.
Es befinden sich dort 6 dampfbeheizte Kessel. [...]
In der Speisewirtschaft, die in der Lageplanskizze als "Restaurant"
bezeichnet ist, befindet sich ein kohleherd, ca. 2x1 m groß.
Im Transformatorenraum (Wirtschaftsgebäude) liegt ein
Elektromotor, der nach Angabe des Lager-Elektrikers für
die Tischlerei bestimmt ist.
Die im Lageplan verzeichneten Ruinen sind durchweg ausbaufähig
und können ggf. an gewerbliche Betriebe vermietet werden.
Die Arrestzellen des Wachgebäudes befinden sich in gutem
Zustand und können evtl. vermeitet werden.
Mit dem Lagerleiter wurde vereinbart, daß die unmittelbaren
DP-Zwecken dienenden Gewerbebetriebe (z.B. Lebensmittelgeschäft,
Speisewirtschaft) von der Stadt vermeitet werden. [...]
De von der Besatzungsmacht für Zwecke der IRO aufgestellten
Nissenhütten wurden nicht in deutsche Verwaltung übernommen."
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