Vom Zwangsarbeiter zur Displaced Person

Die Befreiung dieser auf 8 - 10 Mio. geschätzten Zwangsarbeiter war das Ziel der Alliierten. Nachdem die Zwangsarbeiter befreit waren, musste eine neue Bezeichnung für diese Menschen gefunden werden. So wurden die ehemaligen Zwangsarbeiter in Displaced Persons (DP) umbenannt. Für diese DPs galten besondere Rechte und so wurde eine Definition für die DPs gesucht. Nach der 1. offiziellen Definition, veröffentlicht in "Outline Plan for Refuggees and Displaced Persons", waren DPs "Zivilpersonen, die sich wegen Kriegseinwirkungen außerhalb der nationalen Grenzen befinden und die:
1) obwohl sie es wollen, nicht in der Lage sind, nach Hause zurückzukehren oder ein neues Zuhause ohne fremde Hilfe zu finden;
2) in feindliches oder ehemals feindliches Gebiet zurückgebracht werden sollen."
Diese theoretische Definition wurde in der Praxis etwas erweitert, so dass befreite Kriegsgefangene, nach Kriegsbeginn freiwillig nach Deutschland gekommene Osteuropäer und vor der sowjetischen Armee Geflüchtete auch als DPs galten. Deutsche Flüchtlinge, sogenannte Vertriebene, waren keine DPs.





 
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