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1843 - 1929 |
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Heinrich
Büssing wurde 1843 in Nordsteimke bei Wolfsburg als Sohn des Dorfschmieds
geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum. Er besuchte die Dorfschule
und lernte bei seinem Vater das Schmiedehandwerk. 1861/62 machte er sich auf die Wanderschaft durch Deutschland, arbeitete an verschiedenen Orten und lernte viel Neues kennen. Er merkte schnell, dass sein Wissen aus der Schule nicht ausreichte. Also bildete er sich nach seiner Rückkehr nach Braunschweig fort. Sein Vater unterstützte ihn dabei finanziell, was ihm nicht leicht fiel. Heinrich Büssing wurde Techniker und studierte vier Semester lang an der heutigen Technischen Universität Braunschweig. |
| Mit seinem Wissen versuchte er nun, seine technischen Ideen zu verwirklichen und gründete 1869 eine Fahrradfabrik und 1870 eine Maschinenbauanstalt in Braunschweig. Leider scheiterten beide Unternehmen. So wurde er Mitinhaber einer Fabrik für Eisenbahn-Signalbau. Hier stellte sich endlich der Erfolg ein. Die Firma meldete über 90 Patente an und Büssing wurde wohlhabend. | |
| Im
Alter von 60 Jahren erfüllte er sich dann seinen Traum und begann Nutzfahrzeuge
zu konstruieren. Durch sein technisches Wissen und kaufmännisches Geschick
wurde aus einer kleinen Fabrik ein Weltunternehmen und er brachte es zu
großem wirtschaftlichen Erfolg und beruflichem und gesellschaftlichem
Ansehen. Er erhielt viele Titel, Orden und Ehrenzeichen für sein Lebenswerk. Als er 1929 starb, hatte er als Nutzfahrzeugpionier Geschichte gemacht. |
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Der Erfinder wurde vielfach geehrt
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