Geschichte und Kunst in Zeven

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Eine kurze Darstellung der Geschichte von Zeven

                                                                                                                                                                                                                             

                                                              Ehemaliges Benedictiner-Nonnenkloster St.Viti

Gegründet wurde das Kloster Zeven 1141, als der im benachbarten Heeslingen bestehende Frauenkonvent nach Zeven verlegt wurde. Es war dem heiligen Vitus geweiht, entwickelte sich zu einem der reichsten Klöster des Erzbistums Bremen. Hier lebten durchschnittlich 20 Nonnen, manchmal auch bis zu 50. Sie entstammten bürgerlichen Schichten ebenso wie dem niederen bremischen Adel, dem Stader Stadtpatriziat und Adelsfamilien des Landes Kehdingen.

Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster Zeven der schwedischen Krone zugesprochen, säkularisiert und von der schwedischen Königin Christine als Lehen an ihren Generalleutnant Graf Douglas vergeben. Die letzte Zevener Nonne starb im Jahre 1694.  Der Zweck des Klostergebäudes in den folgenden Jahrhunderten war die Aufnahme der Amtsverwaltung. Nach über 60jähriger Herrschaft der Schweden kam das Amt Zeven durch Kauf an den hannoverschen Kurfürsten. Es blieb unter hannoverscher Regierung bis zur Annexion durch die Preußen im Jahre 1866.

Die Geschichte des Klosters und des Ortes Zeven ist so eng miteinander verzahnt, das sich beides kaum trennen läßt. Kloster Zeven bzw. Closter Seven, wie man in alter Zeit schrieb, war noch im 18.Jahrhundert gültige Bezeichnung für die in Klosternähe liegenden Ansiedlungen, also auch für den ganzen "Ort Zeven".

Im Jahre 1885 entstand der Kreis Zeven, der bis 1932 dauerte und dann mit dem Kreis Bremervörde zusammengelegt wurde, nachdem er, beginnend als schwedisches Amt, fast 300 Jahre bestanden hatte. Heute gibt es nur noch den Landkreis Rotenburg/Wümme. 

Zeven entwickelte sich nach dem zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen regionalen Industriestandort. In Zeven-Aspe produzieren u.a. die Nordmilch und die mapa.