Die
Planung des Wiederaufbaus
Die Wiederaufbauplanung wurde durch den Erlass des
"Führers" über
die Vorbereitung des Wiederaufbaus bombengeschädigter Städte ausgelöst. Der
Stadtbaurat Elkart richtete am 4.11.1943 eine Bitte an Albert Speer, den
Generalbauinspektor, der die Bauaufsicht hatte, sich bei Hitler für die
Aufnahme Hannovers in die Reihe der „Wiederaufbaustädte“ einzusetzen.
Dies geschah Ende November 1943. Aufgrund der großen Zerstörungen in Hannover traten bei der Tagung des Arbeitsausschusses 1944 gleich Meinungsverschiedenheiten über die Frage auf, ob es nicht besser sei, den jetzigen Standort aufzugeben und Hannover an einer anderen Stelle wiederaufzubauen.
Am
Ende des Krieges war man aber zur Sparsamkeit gezwungen und das verbot es
,“die zerstörten Städte mit ihren wertvollen Einrichtungen und Anlagen
einfach liegen zu lassen und an anderer Stelle neu aufzubauen.“ Für die
Neugestaltung wurden in erster Linie die Schaffung durchgehender
Verkehrsverbindungen in Betracht gezogen. Dadurch wollte man eine Verbesserung
der Ost-West-Verbindung sowie der Nord-Süd-Verbindung erreichen.
Im März 1945, wenige Wochen vor dem Einmarsch amerikanischer Truppen in Hannover, war der Wiederaufbauplan fertiggestellt. Die Maschseeerweiterung und die Leineverlängerung wurden noch vor dem Einmarsch der Amerikaner am 10.04.1945 in Hannover zur Wirklichkeit.