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Richard Walter Darré

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Walter Richard, eigentlich Ricardo Darré wurde am 14. Mai 1895 in Belgrano, Argentinien geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Argentinien, kam dann aber nach Deutschland, um hier die Schule zu besuchen und das Studium zu beginnen.

Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg beendete er 1920 das Studium zum Diplomkolonialwirt an der Kolonialschule Witzenhausen un1925 schloss er zusätzlich das Studium zum Diplomlandwirt mit dem Diplom an der Universität Halle ab. Auch Darré war ideologisch der Zeit entsprechend geprägt. Sein erstes Buch veröffentlichte er 1929 unter dem Titel "Das Bauerntum als Lebensquell der nordischen Rasse".

Darré trat 1930 der NSDAP bei und weckte Hitlers Interessen durch seine sozialdarwinistischen Theorien, die auch in seinem zweiten Buch "Neuadel aus Blut und Boden" anklangen. Ihm war es wichtig die Bauern als Kern und Stützpfeiler des Volkes darzustellen, was sich auch in der Agrarpolitik, die er nach der Machergreifung maßgeblich mitgestaltet, zeigt. 1933 erfolgte die Ernennung zum Reichsbauernführer und Reichsminister für Landwirtschaft und Ernährung.

Die stärker werdende Aufrüstung beschnitt ihn in seiner Macht so weit, dass er 1942 sein Ministeramt endgültig verlor. Nach Kriegsende wurde er vor ein amerikanisches Militärgericht gestellt und stellt sich selbst als Opfer der nationalsozialistischen Kriegstreiber dar. Er stirbt am 5. September 1953 in München, drei Jahre nach seiner vorzeitigen Haftentlassung.

nach obenzurück

 

14.5.1895 in Belgrano, Argentinien,
geboren

1925 Abschluss des Studiums an in Halle als Diplomlandwirt

nach 1930 Mitgestaltung der Agrarpolitik des Reiches

1933 Aufstieg zum Reichsminister für Landwirtschaft und Ernährung

1945 Verurteilung zu 5 Jahren Haft

1953 stirbt er in München

 
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