Esterweger Dose

Bis zum Jahre 1959 war die Esterweger Dose das größte zusammenhängende Hochmoorgebiet in Mitteleuropa mit einer Größe von ca. 11.000 ha. Im Jahre 1959 wurde die Genehmigung für die Abtorfung dieses Hochmoorgebietes erteilt. Neben der Dose gehören zu diesem Gebiet das Ostrhauderfehner Moor mit ca. 1.500 ha, das Westermoor mit ca. 3.800 ha, das Timpermoor mit ca. 2.000 ha. Großflächiger Torfabbau
Großflächiger Torfabbau Die Esterweger Dose hat eine Größe von ca. 4000 ha. 1.600 ha wurden schon vor langer Zeit kultiviert und für den Weiterbau des Küstenkanals genutzt. Zur Zeit wird im größten Teil der Dose Torf abgebaut.

Die Torfgewinnungsflächen werden heute aber nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Eine 50 cm dicke Schicht Schwarztorf muss erhalten bleiben. Die abgetorften Flächen werden dann wieder vernässt. An der südlichen Grenze des Gebietes und in der Nähe der Sendemasten wurde mit der Vernässung begonnen. Dies sind gute Voraussetzungen für eine Hochmoorgeneration. Es dauert aber noch mehrere tausend Jahre, bis sich wieder ein vollständiges Hochmoor gebildet hat.
Wiedervernässte Fläche Am Horizont sieht man die Marinelängswellensender
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