Deichschäferei





JEWO vom 14.02.2004:

Auf die Sekunde genau zwei Minuten benötigt Schafscherer Fred Wachsmuth aus Moorhausen, um die Schafe zu scheren. Die Arbeit sieht dramatisch aus, ist sie aber nicht. Und sie ist auch notwendig, denn allein aus hygenischen Gründen müssen die Muttertiere geschoren sein, bevor der Nachwuchs zur Welt kommt. Und diese Zeit naht jetzt im Februar auch bei der Deichschäferei im Elisabethgroden. Dort sind Wachsmuth und sein Kollege Sandy Rowen seit Tagen mit der Schur von rund 600 Schafen beschäftigt. Im April werden dann noch einmal weitere 200 Tiere geschoren. Ingesammt erwartet die Deichschäferei in diesem Frühjahr 1000 Lämmer, mit etwas Glück können es aber auch 1200 sein. Die Tiere werden zum Düngen, Festtreten und Abgrasen des Deiches dringend benötigt.


(Foto: Koppen)

Aufnahme: Koppen, JEWO vom 10.4.2004

Jede Menge Osterlämmer gibt es derzeit bei der Deichschäferei im Elisabethaußengroden.


Anne und Stefan Gerken präsentieren zwei der über 1000 flauschigen Schäfchen.


Bis Juni werden wohl noch 100 weitere Lämmer geboren.

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