|
|
Am 22.
August 2003 schlug uns unser Deutsch- und Geschichtslehrer Ulrich Schröder vor, an einem Geschichtswettbewerb mitzuwirken. Passend zur
Fachrichtung Pädagogik wollten wir für „Geschichtsatlas.de“ eine
Homepage mit dem Thema
„Kinderheim der Roten Hilfe“ gestalten.
Dies sahen wir als ideale Möglichkeit an, die Mitglieder unserer
neu gebildeten Klasse Es fing
damit an, dass unser Lehrer am ersten Projekttag Bilder mitbrachte um
uns ein bisschen an das Thema heranzuführen. In der nächsten Stunde
gingen wir alle ins Internetcafé, um uns im „Geschichtsatlas“ einen
Eindruck zu verschaffen, wie die früheren Wettbewerber gearbeitet
haben. In den darauffolgenden Stunden bekamen wir Texte in altdeutscher
Schrift. Wir sollten uns daran gewöhnen, um bei weiteren Recherchen
allzu große Probleme zu vermeiden. Am Ende der zweiten Schulwoche, am
Freitag dem 5. September 2003, fuhren wir zur Staats- und Universitätsbibliothek
Bremen. Wir durften uns umsehen und bekamen nach einiger Zeit die
Aufgabe herauszufinden, wie das System funktioniert. Anschließend
sollten wir zu Heinrich Vogeler und dem Kinderheim Barkenhoff
Material finden. Unter anderem kamen wir an Readerprinter. Das
sind Geräte, welche es ermöglichen, mikroverfilmte Zeitungen auf dem
Bildschirm sichtbar zu machen und auszudrucken. In den
darauf folgenden Stunden erstellten wir Quellenkarteien. Zwei Wochen später,
am Freitag dem 19. September 2003,
fuhren wir zum Staatsarchiv Bremen. Wir durften in uralten Akten
stöbern und mit Digitalkameras Fotos von einigen Quellen aber auch von uns
bei der Arbeit machen. Aus den angesammelten Materialien, die wir in den
vorangegangenen Wochen gesammelt hatten,
erstellten wir ein Literatur- und Quellenverzeichnis. Um
voranzukommen, untergliederten wir unser Gesamtthema in Unterthemen und
teilten uns in kleinere Arbeitsgruppen auf, so dass sich jede Gruppe auf
ein Teilgebiet spezialisieren konnte. Aus dem Quellen- und
Literaturverzeichnis suchte sich dann jede Gruppe heraus, was evtl.
gebraucht werden könnte und kopierten die benötigten Materialien. So machten wir
uns an die Arbeit, um das jeweils Wichtigste aus dem umfangreichen
Material herauszusuchen. Einige von uns sammelten Bilder zusammen,
andere setzten sich ans Telefon, um beispielsweise den Sohn von Heinrich
Vogeler zu finden oder lasen Zeitungsartikel und Abschnitte aus Büchern
durch. Schließlich verfasste jede Gruppe einen zusammenfassenden Text
zu ihrem Thema. Der letzte
Schritt bestand darin, die angesammelten Informationen im Internet zu
veröffentlichen. Die hierfür notwendigen Kenntnisse vermittelte uns
Herr Udo Liebenthron im Fach Informationsverarbeitung. Wir können
anderen nur empfehlen bei so einem Projekt einmal mitzuwirken, da es für
jeden unerforschtes Terrain gibt. Für uns war einiges neu und
interessant, was sicherlich bei persönlichen oder schulischen
Recherchen in der weiteren Zukunft sehr hilfreich sein könnte.
|
||
|
|