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Warum dieses Thema?  

 

„Wenn ihr wollt, können wir zusammen ein Projekt über das Kinderheim der Roten Hilfe auf dem Barkenhoff machen!“, so begann unser Deutsch- und Geschichtslehrer Ulrich Schröder unsere zweite Deutschstunde. Er zeigte uns ein Bild des Kinderheimes und gab uns einen kurzen Einblick in das Thema. Nach kurzem Überlegen stimmten wir alle neugierig zu. Doch warum dieses Thema?

 

Wir sind eine 11. Klasse des Fachgymnasiums für Gesundheit und Soziales, darum haben wir uns mit dem Kinderheim der Roten Hilfe auf dem Barkenhoff beschäftigt. So konnten wir uns mit den pädagogischen Konzepten zur Zeit der Weimarer Republik beschäftigen.

Doch nicht nur die Pädagogik interessierte uns, sondern auch die Problematik der Menschen in der damaligen Zeit. Vor allem wollten wir aber etwas über die Kinder erfahren, die in dieses Heim kamen.

Was mussten die Kinder in der Zeit durchleben?

Warum wurden ihre Väter umgebracht?

Solche Fragen schossen uns durch den Kopf.

 

Der Barkenhoff wurde der „Roten Hilfe“ vom Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler überlassen. Was veranlasste ihn dazu? Und was wollte er damit erreichen?

 

Dieses Heim war zu der Zeit kein „normales“ Heim, denn es wurde mit den Kindern gespielt, sie bekamen Unterricht, wurden wieder aufgepäppelt, und die Mitarbeiter versuchten den Kindern zu helfen, ihr Trauma zu bewältigen.

Doch nicht alle begrüßten dieses Kinderheim. Es war zu der Zeit in „besseren Kreisen“ sehr „verpönt“, weil es angeblich kommunistischen Zielen folgte.

Dieses Thema reißt natürlich die damalige politische Situation an und welche Ziele die Regierung der damaligen Zeit verfolgte.

 

Der Barkenhoff existierte bis 1932.

Heute kann man den Barkenhoff immer noch besuchen, doch nicht mehr als Kinderheim, sondern als Kultuseinrichtung mit wechselnden Kunstausstellungen.