Das Kloster
Lotte und Peter Paepcke
Eva und Dieter
Bachenheimer
Irmgard und Ursula
Giessler
Gerhard Zacharias
Helga und Heinz-
Kasimir Karmiol
   


Ostansicht des ehemaligen Schlosses Stegen-Weiler.

Stegen 

Die Gemeinde Stegen liegt in der Nähe von Freiburg umrahmt von Schwarzwaldbergen im Dreisamtal und hat 4400 Einwohner.

Als Pater Middendorf 1938 Rektor des Ordenshauses in Stegen wurde, legte er eine Chronik an, in die er auf der ersten Seite folgendes eintrug:

„Chronik des Scholastikates Stegen der Deutschen Provinz der Herz-Jesu-Priester. Sitz des Scholastikates ist das Schloß Weiler der Reichsgrafen von Kageneck. Es wurde 1929 gemietet und aus Unkenntnis einfach „Schloß“ oder „Haus Stegen“ genannt.“

P. Bernd Bothe schreibt über das Ordenshaus in Stegen folgendes:
„Nachdem es zunächst dem Freiburger Studienhaus der Herz-Jesu-Priester als Erholungsheim diente, wurde in den dreißiger Jahren eine Spätberufenenschule eingerichtet, die aber in den kommenden Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 aufgelöst werden mußte. Von dieser Schule her erhielt der Weiler von den Herz-Jesu-Priestern den Namen "Missionshaus Stegen", wie schulische Einrichtungen missionierender Orden damals genannt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Name mit der Gründung eines altsprachlichen Progymnasium leicht verändert in "Missionschule Haus Stegen". Schließlich wurde 1966 der Weiler mit dem Ausbau der Schule zu einem Vollgymnasium nach dem Schutzherrn der Schloßkapelle nochmals umbenannt in ‚Kolleg St. Sebastian’“.