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„Gerechter unter den Völkern“: 1. November 1994
Dr. Peter Paepcke hatte zusammen mit seiner Mutter Lotte Paepcke und unterstützt von Dieter Bachenheimer und Eva Zwingmann geb. Bachenheimer seit Mitte 1993 bei den zuständigen jüdischen Behörden in Israel den Antrag gestellt, an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem auch Pater Middendorf zu ehren. Die entsprechenden Unterlagen wurden in der Folgezeit an die jüdischen Behörden gesandt. Dr. Paepcke wies darauf hin, dass einem solchen Antrag nicht leicht stattgegeben werde, da die Beweismittel mit großer Strenge geprüft würden. Ein Jahr später erhielten Lotte und Peter Paepcke sowie Dieter Bachenheimer einen Brief, in dem mitgeteilt wurde, dass Pater Middendorf mit dem Titel " Gerechter unter den Völkern" geehrt worden sei. Wie aus der später verliehenen Urkunde ersichtlich ist, wurde dieser Beschluss am 11. September 1994 gefasst. In dem Schreiben wurde darauf hingewiesen, daß der Geehrte (oder dessen nächster Verwandter) Anspruch auf eine Medaille und eine Ehrenurkunde habe und dass sein Name auf der Ehrenwand in Yad Vashem eingetragen werde. Gleichzeitig wurden die Antragsteller darum gebeten, der Abteilung für die Verleihung des Titels „Gerechter unter den Völkern“ die Adresse des Geehrten oder seiner nächsten Verwandten mitzuteilen. | ||||||||||||
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