Das Kloster
Lotte und Peter Paepcke
Eva und Dieter
Bachenheimer
Irmgard und Ursula
Giessler
Gerhard Zacharias
Helga und Heinz-
Kasimir Karmiol
   

Irmgard und Ursula Giessler


Irmgard Giessler geb. Freytag wurde 1896 in Bad Kissingen geboren. Sie war die Tochter jüdischer Eltern. Ihr Vater Karl Freitag war Holzgroßhändler. Im Alter von zwei Jahren verlor sie ihre Eltern.
Sie wuchs bei ihrem Onkel in Freiburg auf, wo sie ihren Mann Rupert Giessler kennenlernte. Sie heirateten 1928. Irmgard Giessler trat dem katholischen Glauben bei. 1936 wurde die Tochter Ursula geboren. Rupert Giessler verlor seine Arbeit, weil seine Frau jüdisch war. Dann arbeitete er illegal. Als die Lage immer schlimmer wurde, hielten sich die Giesslers Wege ins Ausland frei.

Als nach eindeutigen Zeichen klar wurde, dass sie in Gefahr waren, flüchteten sie ins Herz-Jesu-Kloster nach Stegen. Hier ging Ursula Giessler noch kurz in die dritte Klasse, und Irmgard Giessler arbeitete im Büro bei Pater Middendorf. Ursula Giessler kam dort auch  zur Erstkommunion.
Rupert Giessler besuchte die beiden oft. Er war auch dort, als die Franzosen 1945 kamen. Als alles vorbei war, wurde Rupert Giessler Chefredakteur bei der „Badischen Zeitung“. Er hörte 1963 bei der Zeitung auf und starb 1980

Ursula Giessler, Tochter der Eheleute Dr. Rupert Giessler und Irmgard geb. Freytag.

 

                                          

 


Irmgard Giessler geb. Freytag