BISCHOF PACHOWIAK

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Hildesheimer Weihbischof Pachowiak beerdigt  (November 2000)
Große Anteilnahme der Bevölkerung sowie von Kirche und Gesellschaft

HILDESHEIM (bph) Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung sowie von Vertretern aus Kirche und Gesellschaft ist der kürzlich im Alter von 84 Jahren gestorbene Hildesheimer Weihbischof Heinrich Pachowiak am Mittwoch, 29. November, in der Domstadt beerdigt worden. Während des Auferstehungsamtes im Hildesheimer Dom würdigte Diözesanbischof Josef Homeyer das Wirken und den Dienst Pachowiaks für die Kirche von Hildesheim in den 60 Jahren seines Priestertums, davon 42 Jahre als Weihbischof. Kondolenzschreiben schickten unter anderen Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Mainzer Bischof, Karl Lehmann, der Landessuperintendent für den Sprengel Hildesheim, Eckhard Gorka, sowie die Oberbürgermeister von Hildesheim und Hannover, Kurt Machens und Herbert Schmalstieg.

Pachowiak stammte aus Hamburg-Harburg und wurde 1958 in der Basilika St. Godehard in Hildesheim zum Bischof geweiht. Er war damals mit 42 Jahren das jüngste Mitglied im Kollegium der deutschen Bischöfe. Pachowiak gehörte in den letzten Jahren zu den wenigen noch lebenden Bischöfen in Deutschland, die am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) teilnahmen. Von 1967 bis 1986 leitete er als Bischofsvikar die kirchliche Region Hannover, in der damals in 57 Gemeinden rund 180 000 Katholiken lebten. Seit seiner Emeritierung im Jahr 1992 lebte er am Hildesheimer Domhof.

http://www.bistum-hildesheim.de/nachrichten/archiv_nov.html

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Weihbischof Pachowiak in Hildesheim gestorben
Bischofsvikar für die katholische Region Hannover / Konzilsteilnehmer

HILDESHEIM (bph) Heinrich Pachowiak, emeritierter Weihbischof der Diözese Hildesheim, ist im Alter von 84 Jahren am Mittwoch, 22. November, in Hildesheim nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Am 27. Mai 1958 wurde der damalige Diözesanjugendseelsorger Pachowiak von Papst Pius XII. zum Weihbischof ernannt und am 15. Juli in der Basilika St. Godehard in Hildesheim zum Bischof geweiht. Er war mit 42 Jahren das jüngste Mitglied im Kollegium der deutschen Bischöfe. Pachowiak gehörte in den letzten Jahren zu den wenigen noch lebenden Bischöfen in Deutschland, die am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) teilnahmen.
Von 1967 bis 1986 leitete er als Bischofsvikar die kirchliche Region Hannover, in der damals in 57 Gemeinden rund 180 000 Katholiken lebten. Gleichzeitig war er von 1965 bis 1987 Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Bundesgrenzschutzseelsorge. Vor allem für sein erfolgreiches Bemühen um eine Vertiefung der guten Beziehungen zwischen Staat und Kirche wurde Pachowiak 1980 mit dem Großen Niedersächsischen Verdienstkreuz ausgezeichnet. 1983 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz unter anderem in Anerkennung seines Einsatzes für die speziellen Belange der Bundesgrenzschutzbeamten und deren Familien. Pachowiak hat entscheidend an den Hildesheimer Diözesansynoden von 1968/69 und 1989/90 mitgewirkt und Maßgebliches zur Förderung der Ökumene beigetragen. Nach dem Rücktritt von Diözesanbischof Heinrich Maria Janssen am 28. Dezember 1982 wählte ihn das Hildesheimer Domkapitel zum Verwalter des Bistums. Diese Aufgabe nahm er bis zur Weihe und Amtsübernahme des neuen Bischofs Dr. Josef Homeyer am 13. November 1983 wahr.
Aus Hamburg-Harburg stammend, studierte Pachowiak an der Philosphisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/M. und empfing am 15. Mai 1940 in Hildesheim die Priesterweihe. Wenige Tage später wurde er als Sanitätssoldat zur Wehrmacht eingezogen und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Er war von 1946 bis 1952 Bischöflicher Sekretär und dann stellvertretender Leiter des Priesterseminars in Hildesheim. 1960 übernahm er die Leitung des Bischöflichen Seelsorgeamtes.

http://www.bistum-hildesheim.de/nachrichten/archiv_nov.html

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