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  Graf Friedrich und die Grafschaft Diepholz
 
Eine Sage aus Diepholz
Auf einer Jagd verirrte sich Rudolf und traf auf eine reizende junge Frau namens Maria, die ihm den Weg zum Schloss zeigte. Zum Andenken an diese Begegnung schenkte sie ihm einen Ring mit einem Karfunkel.
Eines Nachts bemerkte der König den Stein und fragte Rudolf (den Grafen von Diepholz) nach dessen Herkunft. Rudolf berichtete wahrheitsgemäß und der König erkannte in der Begebenheit entweder einen Wink des Himmels oder einen Beweis für die Liebe seiner Tochter. Jedenfalls vermählte er Maria mit dem Diepholzer.
Als das junge Paar über Hamburg und Bremen an die Hunte kam, begrüßten die Einheimischen ihre neue Herrin mit großer Freundlichkeit an der Brücke. Maria war darüber so erfreut, dass sie zahlreiche Goldmünzen unter das Volk warf. Seitdem spricht man von der Goldenen Brücke.
Die Goldene Brücke
Ich erzähl euch jetzt eine Sage, über die Hochzeit von dem Diepholzer Edelherren Rudolf II. und der Schwedin Angnes von Rietberg im Jahre 1285, der Diepholzer hielt sich zu der Zeit gerade in Schweden am Hof des Königs Woldemar auf.
Also, los geht's: