Die Tische
waren meist weder überladen, noch üppig dekoriert, sondern mit einem einfachen
Tischtuch gedeckt, auf dem sich dann Vorlegeschalen oder -platten, Teller,
Trinkgefäße, ein Salzfass, Messer und Löffel befanden.
Die Löffel
waren zunächst auch in vornehmen Haushalten aus Holz oder Horn gefertigt, später
wurden sie dann, genau wie die Messer, aus Metall (Zinn, Bronze oder Silber)
hergestellt. Die Gabel wurde im Mittelalter noch relativ wenig bzw. bei Tisch
gar nicht benutzt, zumal sie sogar von einigen als Werk des Teufels angesehen
wurde, da sie an einen Dreizack erinnerte. Auch in der Oberschicht teilte man
sich oft ein Messer bzw. brachte sein eigenes Messer mit.
Als Teller
benutzte man ein Holzbrett oder eine Scheibe Brot, die man nach der Mahlzeit
entweder selbst aß oder sie den Hunden bzw. den Armen gab. Manchmal teilte man
sich mit seinem Nachbarn einfach eine große Schüssel. Auch die Trinkgefäße
bestanden meist nur aus Holz, Keramik oder Metall und selten und nur in sehr
reichen Häusern aus Glas.
Quelle:
www.lehnswesen.de/page/html_ernaehrung.html#ernaehrung2
Unser Kommentar:
Na ja, wenn man heute manche Mitschüler essen sieht!!!

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