Schule im Mittelalter
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Vor
tausend Jahren gab es nur kirchliche Schulen, entweder in Klöstern oder in
Domschulen. Lesen und Schreiben lernte normalerweise nur, wer Priester oder
Mönch werden wollte. Für alle anderen war das nicht so wichtig. Die jungen
Ritter sollten lieber Schwimmen oder Fechten und Reiten üben.
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Handwerker, Bauern und
alle anderen mussten nicht Lesen, Schreiben und Rechnen können. Die Kinder
mussten zu Hause mithelfen und den Beruf ihrer Eltern erlernen. Auch für die
Mädchen war keine Schulbildung vorgesehen.
Die Klosterschüler
mussten dafür umso mehr lernen. Sie lernten:
Lateinische Grammatik
Rhetorik (die
Kunst der freien Rede)
Dialektik (das logische
Denken)
Musik (das Singen von
Psalmen)
Algebra (Rechnen)
Geometrie
(mathematisches Zeichnen)
Astronomie
(Sternenkunde)
Mit der Zeit wollten
auch die Ritter Lesen und Schreiben lernen ohne im Kloster zu sein.
Ab dem 13. Jahrhundert
standen dann auch in den kleinsten Städten Schulen für den Elementarunterricht
zur Verfügung. Wie diese Klassen aussahen, können wir uns kaum vorstellen.
Die Schüler saßen auf
kleinen Hockern oder einfachsten Bänken. Der Lehrer saß auf einem erhöhten
Podest.
Als Schreibmaterial
dienten Holztafeln mit einer Wachsplatte. Man schrieb mit spitzen Griffeln aus
Holz, Metall oder Knochen. Gegen Ende des Mittelalters gab es schon
Schiefertafeln, die mit Kreide beschrieben wurden.
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Hier ein Bild, wie
es damals in einer Klasse ausgesehen haben könnte.
Der Lehrer hatte
eine Rute in der Hand. Beim Schreibenlernen, beim falschen Singen und bei
Fehlern im Rechnen gab es Prügel vom Lehrer.
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Quelle:
www.virtuelleschule.at/wissen/burgen-volksschule-herzgasse/schule/allgemein.htm
Unser Kommentar:
Wie gut, dass wir heute zur Schule gehen dürfen und die Prügelstrafe
abgeschafft wurde.

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