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Graf Anton Günther und sein Kranich

 

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Graf Anton Günthers Liebe zu Pferden war sehr groß. Sein Lieblingpferd war der Schimmel „Kranich“. Auf einer seiner Reisen suchte er ein Nachtquartier. Doch in der Herberge war alles belegt. So übernachtete der Graf in einem halbverfallenen Schloss wo es spukte. Gerade als er sich zum Essen setzte, klopfte es.

Er rief :“Herrein, wer einen Kopf hat !!!“ Die Tür ging auf und eine brennende Gestalt kam herein. Er zog beherzt den Degen. Die Gestalt flüchtete in den Keller und Graf Anton Günther verfolgte ihn. Als sie unten waren, war Graf Anton Günther von sechs Männern umringt. Plötzlich bemerkte er, dass er in einer Falschmünzerwerkstatt war.

Die sechs Männer sagten ihm:“ Wenn du versprichst, dass du niemandem von uns erzählst, passiert dir nichts!!!“ „Ich verspreche es euch!“ Die Gauner hielten ihr Versprechen! Ein paar Jahre später kam ein Mann zu Graf Anton Günther und bat um Audienz. Als der Graf ihn herein rief, erkannte er ihn wieder! Er war einer der Falschmünzer, die ihn festgehalten hatten! Der Münzer sagte:“ Ihr habt Wort gehalten, deshalb habe ich ein Geschenk für Euch – seht nach am blauen Haus“. Und er verschwand. Der Graf schickte sofort einen Diener zum blauen Haus.

Und tatsächlich, dort stand ein Pferd, ein Apfelschimmel! Unten am Fluss, am blauen Haus steht ein Pferd!“

(Malte)

 

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