Dänenzeit 1667-1773
Graf Anton Günther war zwar nicht kinderlos, aber er hatte keinen legitimen Erben. Unter den mit dem Oldenburger Grafenhause verwandten Fürsten war die Erbfolge streitig. Im Rendsburger Vergleich von 1649 erkannte Anton Günther die politisch mächtigsten seiner
Verwandten als seine Erbfolger an. So fiel die Grafschaft Oldenburg und Delmenhorst zu gleichen Teilen an den König von Dänemark und den Herzog von Holstein-Gottorp. Beide setzten zunächst den unehelichen Sohn Anton Günthers als Verwalter ein. In einem Prozeß im Jahre 1676 kaufte der König von Dänemark jedoch den Plöner Herzögen die Ansprüche auf die Grafschaft Oldenburg ab. Seit dieser Zeit war der dänische König Friedrich III. alleiniger Besitzer dieser Gebiete. Im gleichen Jahr wird Oldenburg durch einen Brand fast völlig zerstört. Die Einwohnerzahl sinkt bis zur Mitte des 18.Jhdt auf 3000.