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  Comeniusprojekt

Der Jadebusen hat seine Form, bedingt durch Sturmfluten, immer wieder verändert. Die größte Ausweitung ist auf die Marcellusflut von 1362 zurückzuführen. Es bildete sich das Schwarze Brack zwischen Ellens, Sande und Neustadtgödens.Das einbrechende Salzwasser vermischte sich mit dem Wasser der Flüsse und wurde brackig; daher hat es den Namen Brack.  Es diente den Ostfriesen als Schifffahrtsweg zur Jade und Weser.  


Graf Anton Günthers Vater Graf Johann VII von Oldenburg (genannt Johann,der Jüngere oder Johann, der Deichbauer) erbte 1575 das Jeverland von Frl. Maria von Jever. Um das Jeverland zu erreichen, gab es nur zwei Landverbindungen, die durch Ostfriesland verliefen. An den ostfriesischen Grenzen gab es Schikanen und erhebliche Zölle. Um das Jeverland sicher in Besitz zu nehmen, musste eine Landverbindung her. Dies war nur durch einen Deichbau am Jadebusen möglich. Dieser wurde im Jahre 1597 durch Graf Johann angeordnet, musste aber unterbrochen werden, da Ostfriesland dagegen klagte und vor dem Reichskammergericht Recht bekam. Erst 1615 unter Graf Anton Günther konnte der Deich vollendet werden. Als der Deich geschlossen war, ordnete Graf Anton Günther sofort den Bau von Verteidigungsanlagen an.

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