Graf Anton Günther (10.11.1583-19.6.1667)
Als letzter Oldenburger Graf vor der Dänenzeit wurde er zur Symbolfigur Oldenburgs mit bis heute anhaltender
Popularität: Schulen, Apotheken, Reitervereine werden nach ihm benannt.
Drei Verdienste des Grafen werden besonders hervorgehoben:
Sein diplomatisches Geschick ,
mit dem er im Dreißigjährigen Krieg das
Land aus dem Kriegsgeschehen heraushielt,
Seine Leistung im Deichbau.
Graf Anton Günthers Vater Graf Johann VII von Oldenburg (genannt Johann,der Jüngere oder Johann, der Deichbauer) erbte 1575 das Jeverland von
Frl. Maria von Jever. Um das Jeverland zu erreichen, gab es nur zwei Landverbindungen, die durch Ostfriesland verliefen. An den ostfriesischen Grenzen gab es Schikanen und erhebliche Zölle. Um das Jeverland sicher in Besitz zu nehmen, musste eine Landverbindung her. Dies war nur durch einen Deichbau am Jadebusen möglich. Dieser wurde im Jahre 1597 durch Graf Johann angeordnet, musste aber unterbrochen werden, da Ostfriesland dagegen klagte und vor dem Reichskammergericht Recht bekam. Erst 1615 unter Graf Anton Günther konnte der Deich vollendet werden.
Die Begründung der oldenburgischen Pferdezucht.
Von Kritikern wird beanstandet, dass diese drei in der Bevölkerung bekannten Verdienste dem eigenen Nutzen des Grafen gedient haben. Wir als Graf Anton Günter - Fans sind aber der Meinung, dass sein Nutzen auch der Nutzen der Bevölkerung war.
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