Fritz Mackensen wurde 1866 in Greene/Leine geboren. Während
seines Malerstudiums schwärmte seine Freundin Mini Stolte ihm von ihrer
wunderschönen Heimat vor, so dass er 1884 nach Worpswede reiste. Dieses kleine
Dorf, in dem man die verschiedensten Farbwechsel des Himmels bewunderten
konnte, gefiel ihm so gut, dass weitere Besuche folgten. Schließlich lud er
seine Studienfreunde Otto Modersohn, Hans am Ende und Fritz Overbeck zu sich
ein. Um 1895 gründeten sie mit anderen Künstlern, u.a. Heinrich Vogeler, die „Kunstvereinigung Worpswede“ und
stellten gemeinsam ihre Gemälde aus. Dies war das Jahr des großen Erfolgs für
Mackensen gewesen; sein Bild „Gottesdienst im Moor“ wurde mit der „goldenen
Medaille der Münchner Künstlergenossenschaft“ ausgezeichnet. Er bekam den
Ehrenpreis der Stadt Berlin in Höhe von 3000 Mark, und viele weitere Ehrungen
folgten.
1899 brach die „Künstlergesellschaft Worpswede“ auseinander.
1908 verlässt Fritz Mackensen Worpswede, nachdem er sich mit den meisten seiner
früheren Freunde verkracht hatte und wird Professor, später sogar direkt an der
Akademie in Weimar.1918 kehrte er nach Worpswede zurück und lehrte 1933 zwei
Jahre an der Kunsthochschule in Bremen. Als er 1953 als letzter der ersten
Worpsweder Maler in Bremen starb, war er fast vergessen.
Quellen: Hoffmann.