SÜLTINGEN    

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Schulgebäude seit 1863 Aus der Sammlung von Adolf Köthe zur Ausstellung 2002 Schulchronik
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Schriftverkehr in Abschrift 1888 - 1905 1906 - 1925

Bevor das Schulhaus in Sültingen für den Schulverband gebaut war, wurde der Unterricht etwa jährlich wechselnd in einer Stube der Bauern abgehalten. Deshalb mussten die Kinder zeitweise nach Trauen, nach Sültingen oder nach Kreutzen zur Schule gehen;  zum Beispiel

1672 nach Trauen, auch mit den Kindern aus Oerrel,  
1790 nach Trauen, 1803 nach Trauen bei Lehrer Pröhl,  
1821 nach Kreutzen bei Lehrer Benecke,  
1849 nach Sültingen bei Lehrer Könecke,  
1862 kamen die Kinder aus Dethlingen hinzu,  
zwischendurch wieder nach Trauen und  
seit 1863, nachdem ein eigenes Schulhaus vorhanden war, nach  Sültingen.

Das Schulhaus existiert heute nicht mehr. Es wurde Mitte der 50iger Jahre abgerissen.

Aus der Sammlung von Adolf Köthe zur Ausstellung 2002

Wilhelm Wolter, Munster - Entwicklung einer Stadt, Faßberg 1972, S. 394

1888 und in den folgenden Jahren bei den Lehrern Habermann (1870),            Gehr (1885), Huntemann (1892), Bührke (1902) und Laffert (1910).

Wilhelm Wolter, Munster - Entwicklung einer Stadt, Faßberg 1972, S. 395

 

"In dem Jahr 1868 wurde nordöstlich von Sültingen eine Schule für die Kinder des Dorfes und der umliegenden Ortschaften Dethlingen, Trauen und Kreutzen errichtet. Erst nach Errichtung der Schule wurde das Land im Umkreis urbar gemacht. Da es nicht sonderlich viel Schulgeld gab, mussten sich die Lehrer selbst versorgen. Ihnen war daher auch das Fischen in dem nahe gelegenen Teich  gewährt. Der Schulbetrieb wurde 1925 eingestellt und Mitte der 1950er Jahre wurde die Schule zusammen mit dem Winkelmannshof Sültingen abgerissen. Sie wurde von der neuen Schule in Trauen in ihrem Unterricht abgelöst. Zunächst wurde im Gebäude der Landesforstgärtnerei, das 1919 zunächst zu dem Zweck errichtet wurde, eine einklassige Schule eingerichtet."

Aus:  Garnet Grünhagen, Kulturlandschaftskataster der Stadt Munster, Lüneburg 2006, S. 61 f.

Lehrer in Sültingen

1868  Bau des Schulgebäudes, Lehrer Christoph Castens    
1869  Vertretung durch Gottschalk aus Oerrel    
1869  Präparand Goldmann    
1870  Habermann    
1877  Bortfeld    
1878  Präparand Ahrens    
1879  Präparand Weide    
1880  Mindemann    
1884  Gehr   
1892  Huntemann  
1902  Bührke sülti5.jpg (68280 Byte)
1910  Laffert (1914 einberufen und im Nov. gefallen bei Ypern)    
1914  Vertretung durch Grotkasten aus Oerrel    
1915  Vertretung durch Meyer aus Munster    
1916  Vertretung durch Schröder aus Munster    
1916  ab Juni Schule in Oerrel, da 24 von 28 Kinder aus Oerrel    
1919  Wiederbeginn des Unterrichtes in Sültingen, Hugo Engel    
1925  Hesse    
1925  Einstellung des Schulbetriebes im Sommer    

Mitte 50er Abriss der Schule