Gründe für die Auswanderung


Gründe der Auswanderung

                                                                                                                      (Bernd, Hannes, Johanna H., Lukas)


Über Bremerhaven verließen insgesamt 7,2 Millionen Menschen ihr Heimat.
Die Menschen sind früher aus verschiedenen Gründen ausgewandert.
Zum einen waren es wirtschaftliche und sozialen Gründe, wie z.B. bei den Heuerleuten.
Es waren aber auch religiöse oder politische Gründe, wie z.B. die Flucht der Juden vor Hitler.

Die Berßener Auswandererfamilien hatten in erster Linie wirtschaftliche und soziale Gründe.

Es waren fast alles Heuerleute, die ausgewandert sind.

                                                                                                                                                       

Das Leben der Heuerleute



Wir wollten herausfinden, wie die Heuerleute früher gelebt haben. Deshalb haben wir das Museumsdorf in Cloppenburg besucht und uns alles bei einer Führung angesehen.




Cloppenburg

Im Cloppenburger Museumsdorf haben wir uns ein
altes Heuerhaus angesehen.

In so einem kleinen Haus wohnten 2 Familien.
Weil sie sich nicht so gut verstanden, hatten sie einen Stacheldraht
durch die gemeinsame Wohnung gezogen.

Die Mahlzeiten mussten hintereinander eingenommen werden.
                                                                                    
Es schliefen immer mehrere Personen in einem Bett.






Cloppenburg

 Die Leute lebten in ihrem Haus mit den Tieren. Es war sehr eng und sehr dunkel.

Die Hühner legten ihre Eier in aufgehängte Körbe.

 Im Heuerhaus mussten auch Heu und Stroh und die Vorräte untergebracht werden.











CloppenburgDie meisten Heuerleute besaßen eine Kuh,

ein paar Hühner und ein Stückchen Land vom Bauer.
Wenn es schlechtes Wetter war,

mussten die Heuerleute zuerst die Ernte vom Bauern retten.

Ihre eigene Ernte war dann oft verdorben.
       Sie durften mietfrei im Heuerhaus vom Bauern wohnen,

mussten dafür aber für den Bauern arbeiten.

  Sie waren sehr arm und hatten kein Geld.
       Es war für die Heuerleute schlimmer, eine Kuh zu verlieren als ein Kind.




Kartoffelernte - wie zur Zeit der Heuerleute


Am 19.9.2006 haben wir beim Kartoffelsammeln selbst erlebt,
wie Heuerleute  1800 bis 1950 gearbeitet haben.
Das war sehr anstrengend und mühsam.


  Bei Familie Suilmann - die Eltern eines Mitschülers -
durften wir mit dem
Handpflug Furchen ziehen.

Da mussten wir kräftig drücken und ziehen.

Früher mussten die Leute ganz schön stark sein,
um auf ein ganzes Feld Furchen zu machen.

In die Furchen wurden Kartoffeln gelegt
                                                                              und dann zugedeckt

.


Auf diesem Bild sieht man den Kartoffelroder
mit dem vor 100 Jahren Kartoffeln gerodet wurden.

Früher wurde er aber nicht von einem Schlepper,
sondern von  Pferden  gezogen. 








Auf diesem Bild sieht man, wie wir Kartoffeln sammeln.

Nach  einer Stunde konnten wir nicht mehr und mussten eine Pause machen.

Früher mussten die Kinder im Herbst tagelang Kartoffeln sammeln
und konnten nicht spielen.





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