Er hat
seinen Hof
in Klein Berßen verkauft und ist mit dem Schiff
von
Bremerhaven nach New York gefahren. Er kaufte sich einen
Bauernhof in Amerika,
wollte dort aber nicht bleiben und kehrte nach
Deutschland zurück.
Wir haben die Unterlagen ( Pass, Briefe, Bilder ) auf einem Plakat gestaltet.
United
States Lines
S.S.Washinton
Ihr Lieben 15.1.
Vier
Eier hab ich heute schon gegessen und das Fleisch schmeckt auch ohne
Kartoffeln,
Kuchen und Kaffee kann man ja immer essen und das letzte, was wir
hineinstoppen
sind dann Äpfel und
Apfelsinen. Es ist zu schade um das Essen, wenn man hier
seekrank wird. Uns beiden fehlt bis
jetzt aber noch nichts. Bis jetzt sorgen …
Spott, wenn andere krank sind. Angenehm ist die
Krankheit wohl nicht. Aber so
lange wie man selber nichts merkt, kommt es einem lächerlich vor.
Heute Abend
kommen wir in Le-Havre an. Dort bleiben wir einen ganzen Tag. Dann
fahren wir
noch England und Irland an und dann geht es durch bis New-York. Am 24.
sollen
wir in New-York ankommen. Wir liegen
hier mit 8 Mann auf der Kabine und alles ist sehr nett eingerichtet.
Wenn
wir
hier nicht seekrank werden, Dann haben wir hier ein herrliches Leben.
Als
Bedienung haben hier
viel Neger. Um 4 Uhr ist gleich Konzert. Hier ist bestimmt
was los. Hier ist alles Luxus. Die Sprache
hier ist viel English. Gerd und ich
wir helfen uns schon ganz gut … anzuhalten und fragen ihn aus,
was wir wissen
wollen. Uns gegenüber sind sie sehr freundlich. Wir haben auch
schon eine gute
Nummer bei Denen. Mehr weiß ich heute nicht. Zum Schluß
nochmals viele Grüße -
Heinrich
Inzwischen
sind wir schon in Le-Havre angekommen.
Heute
morgen wie wir wieder
aufstanden
lagen wir hier im Hafen.
Hier
bleiben wir liegen bis heute Nacht um 12
Uhr .
Alles
Gute Heinrich